• 2017-10-19_DZ_Dorfmitte
  • 2016-06-09_DZ_DEP_Dorfmitte
  • 2016-03-09_DNW_1BWS_DEP
  • 2010-10-01 DZ
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  • 2010-09-23 DN
  • 2010-09-18 DZ
  • 2010-09-08 DN
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Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
    • Impressum
    • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Vorbemerkungen
    • 1.1 Anlass und Ziel der Untersuchung
    • 1.2 Untersuchungsgebiet
  • 2. Allgemeines
    • 2.1 Verwaltungszugehörigkeit
    • 2.2 Planungsvorgaben
    • 2.3 Bisherige Konzepte / Planungen
  • 3. Geschichte und Siedlungsentwicklung
    • 3.1 Geschichte
    • 3.2 Siedlungs- und Bevölkerungsentwicklung
    • 3.3 Baustilentwicklung
  • 4. Städtebauliche Bestandsanalyse
    • 4.1 Bevölkerung
    • 4.2 Lage im Raum, Verkehrserschließung
    • 4.3 Siedlungsstruktur und Bebauung
    • 4.4 Landwirtschaft und Wirtschaft
    • 4.5 Infrastruktur und Dorfgemeinschaft
    • 4.6 Straßen, Plätze und Wege
    • 4.7 Barrierefreiheit
  • 5. Dorfökologische Bestandsanalyse
    • 5.1 Natürliche Grundlagen
    • 5.2 Bestandsaufnahme und Bewertung
    • 5.3 Geschützte und gefährdete Biotoptypen
  • 6. Entwicklungsziele
    • 6.1 Städtebauliche Entwicklungsziele
    • 6.2 Dorfökologische Entwicklungsziele
  • 7. Städtebauliche Konzepte und Empfehlungen
    • 7.1 Das Grüne Band durch Merken
    • 7.2 Bürgerhaus am Schützenplatz
    • 7.3 Bedachte Sportstätten & Skaterplatz
    • 7.4 Verkehr und ÖPNV
    • 7.5 Ortseingänge
    • 7.6 Straßengestaltung
    • 7.7 Neugestaltung der Dorfmitte
    • 7.8 Platzgestaltungen
    • 7.9 Barrierefreiheit
    • 7.10 Bauliche Entwicklungen
    • 7.11 Nahversorgung & sonstige Infrastruktur
    • 7.12 Haus- und Grundstücksgestaltung
  • 8. Dorfökologische Maßnahmen
    • 8.1 Maßnahmen
    • 8.2 Pflanzempfehlungen
    • 8.3 Auswahlliste einheimischer Gehölze und Stauden
  • 9. Realisierung
    • 9.1 Prioritäten
    • 9.2 Organisatorische Strukturen
    • 9.3 Finanzierung
    • 9.4 Rat und Hilfe
    • 9.5 Dorfökologische Maßnahmen
    • 9.6 Projektliste
  • 10. Beteiligung
    • 10.1 Bürger
    • 10.2 Politik
    • 10.3 Verwaltung
    • 10.4 Ablauf
  • 11. Quellen
    • 11.1 Kartengrundlagen
    • 11.2 Literaturhinweise
    • 11.3 Internetseiten
  • 12. Änderungen in der Endfassung
    • 12.1 Erfolgte Änderungen & Ergänzungen
    • 12.2 Nicht erfolgte Änderungen
  • 13. Anhang
    • Leserbrief zum Tagebau
    • Protokoll der Zukunftswerkstatt
    • Bericht zur Exkursion nach Brüggen-Born
    • Plakat "Jugend & Projekte"
    • Fazit der Jugendwerkstatt
    • Protokoll Kurzworkshop "Realisierung"
    • Protokoll Behördengespräch
    • Vortrag der IG Merken bei der 2. Bürgerversmmlung

der Bürgerbeteiligung im Dorfentwicklungsplan Merken

27.01.2009 - Auftakt- und Pressetermin
(mit Planungsamt, Bürgermeister, Bezirksregierung Köln, RWE Power und ca. 2 - 3 Dorfvertretern)

05.02.2009 - 1. Bürgerversammlung
(Verfahren, Vorgehensweise, sammeln erster aus Bürgersicht relevanter Aspekte, evtl. Geschichtliches)

29.03.2009 - Ganztägige Zukunftswerkstatt

23.04.2009 - Workshop für Jugendliche

16.05.2009 - 1. Arbeitskreissitzung

10.06.2009 - Zwischenbericht im Stadtentwicklungsausschuss

23.06.2009 - Dorfbegehung

23.09.2009 - 2. Arbeitskreissitzung

31.10.2009 - Exkursion nach Brüggen-Born

12.11.2009 - 3. Arbeitskreissitzung

27.01.2010 - 4. Arbeitskreissitzung

ab 03.2010 - Erstellen der Entwurfsfassung des Berichts

05.2010 - Abgabe des Entwurfs

24.06.2010 - Vorlage des Entwurfes im Bezirksausschuß Merken

06/07.2010 - Diskussion des Entwurfs im Dorf

2010 - Schlussbericht im zuständigen Ausschuss

01.09.2010 - Treffen der Träger öffentlicher Belange in Merken

21.09.2010 - 2. Bürgerversammlung

10.2010 - Abgabe der Endfassung

16.03.2016 - Erste Bürgerwerkstatt zur Detailplanung 'Umgestaltung Dorfmitte'

14.4.2016 - Zweite Bürgerwerkstatt zur Detailplanung 'Umgestaltung Dorfmitte'

06.09.2016 - Vorstellung der Ergebnisse der Bürgerwerkstätten

wurde am 24.09.2008 in den Bezirksausschuß Merken eingebracht. Es passierte am 15.10.2008 den Haupt- und Finanzausschuß der Stadt und wurde am 22.10.2008 dem Rat der Stadt vorgelegt.

Am 19.11.2008 fand im Rahmen einer Bezirksausschußsitzung eine öffentliche Ortsbefahrung mit Bürgermeister Larue und Vertretern von RWE Power in Merken statt. Vor der Sitzung wurden die von der IG Merken gesammelten Vorschläge der Merkener Bürger an den Bürgermeister übergeben.

Nach der folgenden Zustimmung durch die Bezirksregierung wurde das Planungsbüro Urgatz mit der Erstellung des Planes beauftragt.

Am 05.02.2009 fand die erste Bürgerversammlung und damit der offizielle Start der Planung statt.

Nach 11/2 Jahren Arbeit wurde bei der zweiten Bürgerversammlung am 21.09.2010 die Entwurfsfassung des "Dorfentwicklungsplanung Merken" den Bürgern vorgestellt.

Begleitende Dokumente aus Politik und Verwaltung

- Die öffentliche Beschlußvorlage (.pdf-Datei 14KB) der Stadt Düren vom 04.09.2008
   - Anlage (.pdf-Datei 1,9MB) zur Beschlußvorlage mit
   • der Zusage von RWE Power zur Mitfinanzierung der Planung 
   • der Begründung des Vergabevorschlages
   • dem Angebot des Planungsbüros Urgatz

"Heimat", dieser Begriff wird immer wieder auf verschiedenen Ebenen diskutiert. Sie wird bedroht durch Naturkatastrophen, wirtschaftlichen Ruin oder - wie im Fall von Merken - von den Auswirkungen des Braunkohletagebaus.

Deutlich wird, dass der Begriff "Heimat" und die Assoziationen dazu aus dem Bild von Kitsch und einengender Muffigkeit der vergangenen Jahrzehnte herausgeholt wird.
Heimat wird als eine Chance gesehen, ein Baustein für ein Europa, eine interkulturelle Welt. Um sich als einen solchen Baustein zu verstehen und wahrzunehmen ist es notwendig die Besonderheiten, die Merken hat, herauszuarbeiten, zu vergleichen und in ein größeres System einzubetten.

Der Dorfentwicklungsplan für Merken ist als informeller Rahmenplan zu verstehen, der dazu dient, unter Beteiligung der Dorfgemeinschaft Ziele zur Entwicklung des Ortes zu formulieren und daraus ein Handlungskonzept mit konkreten Maßnahmen abzuleiten. Der Dorfentwicklungsplan soll mit dazu beitragen:

· Die Qualitäten, Mängel und Konflikte im Ort zu verdeutlichen.

· Die Zukunftsperspektiven unter Berücksichtigung der bisherigen Entwicklung und der über Jahrzehnte anstehenden Beeinträchtigungen durch den Tagebau aufzuzeigen.

· Konkrete Vorschläge und Empfehlungen für eine qualitätsvolle und nachhaltige Ortsentwicklung unter Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger zu erarbeiten und zu begründen.

· Auf geeignete Planungsinstrumentarien und erforderliche Planungsschritte hinzuweisen.

· Und nicht zuletzt das Interesse der Bürgerinnen und Bürger für ihr Dorf zu stärken und die Eigeninitiative weiter anzuregen.

Planungsinhalte
Die räumliche Abgrenzung des Untersuchungsgebiets wird im Norden und Westen von der geplanten Abbaugrenze des Tagebaus, im Osten von der Rur und im Süden von der A4 bestimmt. Der Dorfentwicklungsplan besteht aus einem städtebaulichen und einem dorfökologischen Teil, wobei die dorfökologischen Aspekte integrativer Bestand der Planung sind. Sie wurden durch den Ökologen Herrn Dr. Olaf Denz erarbeitet.

Welche Themenbereiche besonders intensiv bearbeitet wurden, hat sich aus der Wertung der bestehenden Situation und insbesondere aus dem Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ergeben. Die IG Merken hatte im Vorfeld durch eine Bürgerbefragung und dem Aufbau einer strukturierten Website bereits hervorragende Basisarbeit für die Bestandsaufnahme geleistet. Zum damaligen Zeitpunkt konnten wir Schwerpunkte in den Bereichen

· Stärkung der Infrastruktur

· Kompensation von Verlusten im Bereich Naherholung und Naturhaushalt sowie

· Freiraumgestaltung erkennen.

Erfahrungsgemäß stehen oft Fragen der Dorfgestaltung im Vordergrund: Diese umfassen öffentliche Bereiche wie Platz- und Straßenbereiche oder Grünflächen und sonstige Gemeinschaftsanlagen sowie auch private Bereiche. Dazu gehören z.B. die Verbesserung des Wohnumfeldes, die Verbesserung von Fassaden und Hofflächen.
Gestaltungsvorschläge worden auch unter dem Aspekt der Barrierefreiheit erarbeitet, um dem demografischen Wandel nachhaltig gerecht zu werden. Wichtig waren auch dorfökologische Themen wie die Einbindung des Ortes in die Landschaft, die Ortsränder und -eingänge oder die Umgestaltung stark versiegelter Flächen.

Mit freundlichen Grüßen
Dipl. - Ing. Astrid Urgatz

www.planungsbuero-urgatz.de