Nachdem drei Merkener Bürger Einspruch gegen das Wahlergebnis der Kommunalwahl 2009 im Stimmbezirk Merken 10.0 eingelegt hatten, tagte am 08.12.2009 der Wahlprüfungsausschuß der Stadt Düren.

Obwohl sich ein Teil des Ausschusses empört zeigte, ein Wahlergebnis anzuzweifeln, stellte sich nach erfolgter Neuauszählung heraus, das die CDU in Merken im Bezirk 10.0 nicht 310 sondern 311 Stimmen erhalten hatte. Somit ergab sich ein Patt zwischen den Kanidaten Helmut Sieger (SPD) und Wilfried Prescher (CDU). Allerdings konnte nicht geklärt werden, woher die Stimme kam - Diese fehlte nämlich bei keinem anderen Kanidaten...

Der Wahlprüfungsausschuß empfiehlt nun dem Rat der Stadt, das Ergebnis der Kommunalwahl 2009 im Stimmbezirk Merken 10.0 in der nächsten Ratsitzung am 15.12.2009 für ungültig zu erklären. Somit besteht theoretisch die Chance, das doch noch zwei Merkener im Dürener Stadtrat vertreten sein können.

über die Einweihung der neuen Wirtschaftsbrücke über den Mühlenteich in der Dürener Zeitung.

Wie der Zufall es will, konnten wir wieder Fotos der Folgen des eigentlich recht kurzen Gewitterregens am 27.06.2009 machen.
Obwohl der Wasserverband im Frühjahr den Schlichbach "freigemacht" hat, führte dies nicht zu einer Verbesserung des Regenwasserabflusses. Eindeutig zu bemerken gilt, das der Schlichbach vor der Brücke Andreasstrasse zwar hoch steht, die Flussgeschwindigkeit jedoch recht langsam ist. Hinter der Brücke, wo sich ein Einlauf der Strassenentwässerung befindet, blockieren sich die Wasserströme gegenseitig und ein Stau entsteht. Zudem riecht es auf der Andreasstrasse dann nach Fäkalien.

Pressebericht aus den Dürener Nachrichten:

Düren. Als «Wohnen neben einer Fabrik» bezeichnet es Bruno Voß von den Dürener Grünen. «Wir wollen ein Gesamtkonzept mit schöner Wohnsituation schaffen», sagt Hans Helmuth Schmidt, Geschäftsführer des Merkener Unternehmens CWS Lackfabrik. Und Anwohner Frank Bank ist schlicht sauer, dass ihm da direkt vor seine Nase ein neues Baugebiet gesetzt werden soll.

Aber eben nicht nur: CWS plant zusätzlich den Neubau einer Straße als direkte Anbindung vom Firmengelände zur Paulstraße. Hans Helmuth Schmidt: «Gemeinsam mit der Stadt haben wir diesen Plan entwickelt, eine neue Zufahrt zu schaffen, um den Lkw-Verkehr zu unserer Firma komplett aus dem Ort zu halten.» Das sieht für den südlichen Ortsrand von Merken zwischen Katharinenstraße und Ruraue ein neues Gewerbe-/Industriegebiet vor, samt Wohnbebauung.

Am 11.05.2007 fegte Sturmtief "Ewald" über Deutschland. Wie im vergangenen Jahr konnte der Merkener Maibaum dieser Naturgewalt nicht widerstehen. Am Freitag Vormittag knickte unterhalb der Krone ab. Aber pünktlich zum Maifest stand ein neuer Baum an alter Stelle.