In den vergangenen Tagen wurden in Merken gleich mehrere Straftaten begangen.
Zum einen brachen zwei Merkener Jugendliche in das Clubheim des Mandolinenclubs ein und entwendeten Mikrofone, einige Flaschen Alkohol und etwas Wechselgeld. Gleich nebenan versuchten sie vergeblich in das Schützenheim einzusteigen. Zu guter Letzt machten sie sich am Jugendheim zu schaffen. In allen Fällen richteten Sie teils erheblichen Sachschaden an.
Zum anderen wurden wir heute darüber informiert, dass das Kürbisfeld der Familie Feucht (zwischen Merken und Lucherberg) durch bislang unbekannte Täter komplett vernichtet wurde. Wer hier etwas verdächtiges beobachtet hat, der möge sich bitte bei der Polizei melden.

In allen Fällen wurde Anzeige erstattet.

Die Täter schadeten nicht nur sich selbst, sondern in erster Linie der Merkener Bevölkerung. Dem Mandolinenclub und der Schützenbruderschaft z.B. entstand ein Schaden im vierstelligen Bereich, obwohl es doch bekannt sein dürfte, dass in den Gebäuden nichts wertvolles zu holen ist.
Die Familie Feucht versteigerte ihren größten Kürbis immer auf dem Erntedankfest zugunsten Merkener Einrichtungen und dekorierte mit den anderen die Kirche und das Jugendheim.

Update:

Nun wurde uns mitgeteilt, dass bereits vor zwei Wochen auf einem Feld der Familie Bellartz am Wegrand zwei Reihen Kartoffeln, vermutlich mit Herbiziden, abgespritzt wurden, worauf die Pflanzen eingingen.
Ein Bericht über das vernichtete Kürbisfeld findet ihr in den Dürener Nachrichten vom 29.06.2013.

Unser Bezirksbeamter der Polizei weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden. Auch Fahrzeugkennzeichen sind wichtige Details.
Fazit: Haltet bitte Augen und Ohren offen - Wir wollen so etwas nicht einfach hinnehmen!

Quelle: Polizei Presseportal:

POL-DN: Jugendliche Einbrecher gefasst

Düren (ots) - Zwei Vereinsheime und ein Jugendheim waren am Sonntag in Merken zum Zielobjekt zweier minderjähriger Diebe geworden. Die Polizei konnte die beiden 14-Jährigen im Rahmen ihrer Fahndung aufgreifen.

Gegen 19:30 Uhr erhielt die Polizei den Hinweis, dass Jugendliche soeben eine Scheibe am Jugendheim in der Paulstraße eingeschlagen haben und anschließend davongelaufen sein sollten. Etwa zehn Minuten später konnten die Beamten im Neuhausgässchen zwischen Roermonder Straße und Paulstraße zwei Jungs feststellen, die zwar noch versuchten, davon zu laufen, deren Flucht aber schließlich auf einer angrenzenden Wiese endete.

Wie sich heraus stellte, hatte einer der beiden 14 Jahre alten Dürener Schüler gegen die Scheibe am Jugendheim geschlagen, die dabei beschädigt wurde. Nur wenige Meter entfernt war in ein Musikheim an der Sebastianusstraße eingebrochen worden. Auch diese Tat geht auf das Konto der beiden Jugendlichen, die ein Oberlicht zerstört hatten und durch die so entstandene Öffnung in das Gebäude eingedrungen waren. Hier hatten die Täter eine Tasche mit Mikrophonen gefüllt und mitgenommen. Auch ein paar Flaschen alkoholischer Getränke sowie einen geringen Bargeldbetrag aus einer Kasse ließen sie mitgehen.

Der Einbruch in die angrenzenden Räumlichkeiten eines Schützenvereins war den beiden Delinquenten nicht gelungen, denn unter den ebenfalls beschädigten Lichtkuppeln waren zur zusätzlichen Sicherung Gitterstäbe angebracht, an denen die 14-Jährigen scheiterten.

Nachdem die Beschuldigten vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache nach Düren gebracht worden waren, erklärte einer der Beschuldigten freiwillig, wo die Polizei das Diebesgut aus dem Musikheim finden könne. Mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss begaben sich die Beamten noch am selben Abend in die elterliche Wohnung des anderen Jugendlichen. In dessen Kinderzimmer konnten dann die Tasche mit den Mikrophonen sowie die entwendeten Getränkeflaschen aufgefunden werden.

Nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Jugendlichen wieder auf freien Fuß gesetzt.